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<title>Anti-Aging</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Anti-Aging</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Anti-Aging</b>, ist vor allem ein <a href="Marketing" title="Marketing">Marketingbegriff</a>. Die angebliche und oft gewünschte <b>Altersverhinderung</b> einzelner <a href="Organ" class="mw-disambig" title="Organ">Organe</a> (wie der Haut, des Herzens) oder des gesamten menschlichen <a href="K%C3%B6rper_(Biologie)" title="Körper (Biologie)">Körpers</a>, bezeichnet Maßnahmen, die zum Ziel haben, die <a href="Lebensqualit%C3%A4t" title="Lebensqualität">Lebensqualität</a> beim <a href="Gerontologie" title="Gerontologie">Altwerden</a> möglichst lange auf hohem Niveau zu erhalten und den biologischen <a href="Altern" title="Altern">Alterungsprozess</a> hinauszuzögern, um damit auch die individuelle <a href="Lebenserwartung" title="Lebenserwartung">Lebenserwartung</a> zu verlängern. Verwendet wird dieser ungenaue Begriff von der Nahrungsergänzungsmittelindustrie, von Kosmetikherstellern als Verkaufsargument einzelner Produkte, gezielter auch in der Medizin und von Ernährungswissenschaftlern, aber auch von <a href="Quacksalber" title="Quacksalber">Quacksalbern</a>. Er erscheint auch teilweise im Zusammenhang mit Angeboten der <a href="Sch%C3%B6nheitsoperation" title="Schönheitsoperation">Schönheitschirurgie</a>.
</p><p>Der Begriff Anti-Aging unterscheidet sich von <a href="Verj%C3%BCngung_(Altern)" title="Verjüngung (Altern)">Verjüngung</a>: Während Anti-Aging das Ziel hat, Alterungsprozesse zu verlangsamen, sollen diese durch Verjüngungsmaßnahmen sogar zurückgesetzt werden.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Altersforschung/Biogerontologie"><span id="Altersforschung.2FBiogerontologie"></span>Altersforschung/Biogerontologie</h2></div>
<p>Wenn wir nicht so altern würden, wie wir es zurzeit tun, würde der Mensch nach Meinung von D. Pearson/S. Shaw durchschnittlich etwa 800 Jahre leben, nach Meinung von Randolph M. Nesse und George C. Williams etwa 690 Jahre. Die Lebensspanne wäre nur durch Unfälle, Fremd- oder Selbsttötung und Krankheiten begrenzt. Die durchschnittliche Lebenserwartung (LE) hat sich zwar in der letzten Zeit in den Ländern der Ersten Welt deutlich erhöht, das maximal erreichbare Lebensalter scheint dagegen seit sehr langer Zeit konstant bei etwa 120 Jahre (bis 122 Jahre) zu liegen, ohne dass derzeit abzusehen ist, dass dieser Wert zukünftig durch Anti-Aging-Maßnahmen beeinflussbar sein wird, da er unter Umständen genetisch determiniert ist. Eine Studie, welche 2021 in <a href="Nature_Communications" title="Nature Communications">Nature Communications</a> veröffentlicht wurde, untersuchte die natürliche (krankheitsfreie) Verschlechterung von Blutwerten und kam zu dem Schluss, dass die maximale intrinsische Lebenserwartung des Menschen bei 120 bis 150 Jahren liegen könnte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wissenschaftler der <a href="Biogerontologie" title="Biogerontologie">Biogerontologie</a> sind überzeugt, dass der Prozess des körperlichen Alterns gleichzeitig durch mehrere Faktoren bedingt ist, von denen sich nur wenige bedingt beeinflussen lassen. Unterschieden werden prinzipiell:
</p>
<ul><li>Programmtheorien, genetische Ursachen (inkl. <a href="Telomer" title="Telomer">Telomerverlust</a>), auch aktives Altern genannt</li></ul>
<dl><dd>Wissenschaftliche Studien zur <a href="Zwillingsforschung" title="Zwillingsforschung">Zwillingsforschung</a> haben ergeben, dass die <a href="Lebenserwartung" title="Lebenserwartung">Lebenserwartung</a> zu etwa 30 Prozent durch die <a href="Gen" title="Gen">Gene</a> vorgegeben ist. Andere Studien schätzen die Bedeutung der genetischen Ursachen höher ein und kommen auf einen Wert von 70&nbsp;%. Wer aus einer Familie kommt, in der mehrere Vorfahren ein hohes Alter erreicht haben, hat selbst statistisch auch eine höhere Lebenserwartung. Langlebigkeit ist ein vererbbares Merkmal. Eine Vielzahl von Genen (death genes, longevity assurance genes) sind bei Lebewesen inzwischen identifiziert worden.</dd></dl>
<ul><li>Altern durch Lebensstil und Umwelteinflüsse</li></ul>
<dl><dd>Erwiesenermaßen beeinflussen <a href="Lebensstil" title="Lebensstil">Lebensstil</a> und Umweltbedingungen den Prozess des Alterns. Negative Auswirkungen haben <a href="Tabakrauchen" title="Tabakrauchen">Tabakrauchen</a> und hoher <a href="Alkoholkonsum" title="Alkoholkonsum">Alkoholkonsum</a>, <a href="Schlafmangel" class="mw-redirect" title="Schlafmangel">zu wenig Schlaf</a>, <a href="%C3%9Cbergewicht" title="Übergewicht">Übergewicht</a>, <a href="Stress" title="Stress">Stress</a>, aber auch <a href="Verkehrsl%C3%A4rm" class="mw-disambig" title="Verkehrslärm">Verkehrslärm</a> und <a href="Umweltverschmutzung" title="Umweltverschmutzung">Umweltverschmutzung</a>.</dd></dl>
<ul><li>Biochemisches Altern/Abnutzungstheorien</li></ul>
<dl><dd>Das biochemische Altern ist ein Prozess, der im Körper abläuft und bei dem <a href="Freie_Radikale" class="mw-redirect" title="Freie Radikale">freie Radikale</a> die wesentliche Rolle spielen. Sie entstehen permanent als Abfallprodukte des <a href="Stoffwechsel" title="Stoffwechsel">Stoffwechsels</a> und gelten als potenziell zellschädigend. Nach Ansicht mancher Forscher können sie durch eine zusätzliche Zufuhr von bestimmten <a href="Vitamin" title="Vitamin">Vitaminen</a>, <a href="Lipons%C3%A4ure" title="Liponsäure">Liponsäure</a> oder <a href="Selen" title="Selen">Selen</a> teilweise unschädlich gemacht werden. Auf den Menschen bezogene Studien, die dies beweisen, gibt es jedoch nicht.</dd></dl>
<ul><li>Hormonelles Altern</li></ul>
<dl><dd>Im Laufe des Lebens sinkt die Produktion verschiedener <a href="Hormon" title="Hormon">Hormone</a> im Körper kontinuierlich, was als eine wesentliche Ursache des Alternprozesses und von Krankheiten wie <a href="Demenz" title="Demenz">Demenz</a>, <a href="Arthrose" title="Arthrose">Arthrose</a>, <a href="Osteoporose" title="Osteoporose">Knochenschwund</a> und auch von <a href="Krebs_(Medizin)" title="Krebs (Medizin)">Krebs</a> angesehen wird.</dd></dl>
<p>Die Altersforscher gehen nach aktuellem Wissensstand davon aus, dass Menschen im Idealfall etwa 120 Jahre alt werden können. Bekanntlich erreichen sehr wenige tatsächlich dieses Alter. Ein Ziel der Forschung ist es, die Bedingungen zu ergründen, die das Erreichen eines sehr hohen Lebensalters fördern. Seit 1976 gibt es Untersuchungen der nationalen Gesundheitsinstitute der USA und des japanischen Gesundheitsministeriums auf der Insel <a href="Okinawa" class="mw-redirect" title="Okinawa">Okinawa</a>, auf der überdurchschnittlich viele Menschen leben, die mindestens 100 Jahre alt sind, nämlich rund 600 bei insgesamt 1,3 Millionen Bewohnern. Okinawa ist die ärmste <a href="Pr%C3%A4fekturen_Japans" class="mw-redirect" title="Präfekturen Japans">Präfektur</a> Japans, die Menschen leben vor allem vom Fischfang.
</p><p>Relativ viele Hochbetagte leben auch auf <a href="Sardinien" title="Sardinien">Sardinien</a> und in <a href="Neuschottland" class="mw-redirect" title="Neuschottland">Neuschottland</a>. In den Mittelmeerländern ist die Rate der <a href="Zivilisationskrankheit" title="Zivilisationskrankheit">Zivilisationskrankheiten</a> niedriger als im übrigen Mitteleuropa. Bis heute hält sich auch das Gerücht, dass das Volk der <a href="Hunzukuc" title="Hunzukuc">Hunza</a> besonders langlebig sei. Diese Annahme ist jedoch wissenschaftlich widerlegt, zu dieser Theorie ist es vermutlich durch reine Schätzung auf Grund des Aussehens älterer Menschen dieser Volksgruppe gekommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Studien">Studien</h2></div>
<p>Der Nachweis einer tatsächlichen Lebensverlängerung ist schwer zu führen. Man braucht dazu große Vergleichsgruppen, die randomisiert prospektiv und am besten doppelblind mit verschiedenen Substanzen behandelt werden. Nach etwa 5 bis 10 Jahren vergleicht man die Sterblichkeit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kein_Schutz_vor_Herzinfarkt_durch_Vitamin_E_und_C">Kein Schutz vor Herzinfarkt durch Vitamin E und C</h3></div>
<p>Obwohl der Markt für Anti-Aging-Mittel, insbesondere Hormone, Vitamine und Spurenelemente, wächst, konnte nach diesen strengen Kriterien die Wirksamkeit nicht sichergestellt werden. Bei der Vermeidung von Herzinfarkten waren beispielsweise die sogenannten <a href="Antioxidantien" class="mw-redirect" title="Antioxidantien">Antioxidantien</a> Vitamin E und C in großen Studien wie der englischen Heart Protection Study unwirksam.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Folsäure_schützt_gegen_Herzinfarkt_und_Schlaganfall"><span id="Fols.C3.A4ure_sch.C3.BCtzt_gegen_Herzinfarkt_und_Schlaganfall"></span>Folsäure schützt gegen Herzinfarkt und Schlaganfall</h3></div>
<p>Andererseits zeigte Folsäure, ein Vitamin der B-Gruppe, bei mehreren Studien eine gute Wirkung gegen Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies gilt allerdings speziell für Menschen, die geringere Mengen an Folsäure durch ihre Ernährung aufnehmen, wie das in bestimmten Ländern der Fall ist. Gibt es bereits genügend Aufnahme von Folsäure, zeigten sich keine Unterschiede. Ob zusätzliche empfohlen wird, ist fraglich und sollte ärztlich abgeklärt werden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erhöhung_der_Lebenserwartung_durch_Arteriosklerose-Bekämpfung"><span id="Erh.C3.B6hung_der_Lebenserwartung_durch_Arteriosklerose-Bek.C3.A4mpfung"></span>Erhöhung der Lebenserwartung durch Arteriosklerose-Bekämpfung</h3></div>
<p>Folgende Medikamente können die Lebenserwartung eines Teiles der Bevölkerung, der zur Arteriosklerose neigt (Männer ab 50, Frauen ab 65), möglicherweise günstig beeinflussen:
</p>
<ul><li><a href="Blutdruck" title="Blutdruck">Blutdrucksenker</a> wie ACE-Hemmer bei Menschen, die an krankhaft erhöhtem Blutdruck (<a href="Arterielle_Hypertonie" title="Arterielle Hypertonie">arterielle Hypertonie</a>) leiden. Ein überlegener Effekt besonderer Substanzgruppen ist bisher nicht nachgewiesen. Nachgewiesen ist ausschließlich eine effektive Blutdrucksenkung.</li>
<li>Entzündungs- und Thromobozyten-Aggregationshemmer (z.&nbsp;B. <a href="Acetylsalicyls%C3%A4ure" title="Acetylsalicylsäure">Acetylsalicylsäure</a>). <a href="Rudolf_Virchow" title="Rudolf Virchow">Rudolf Virchow</a> hat 1852 die Arteriosklerose als primäre <a href="Entz%C3%BCndung" title="Entzündung">Entzündung</a> der Schlagadern erkannt. Sie wird heute als <a href="Epithel" title="Epithel">epitheliale Dysfunktion</a> im Initialstadium der Arteriosklerose beschrieben</li>
<li><a href="Cholesterin" title="Cholesterin">Cholesterinsenker</a>, wie beispielsweise <a href="Statin" title="Statin">Statine</a>, wurden bisher nur bei koronaren Risikopatienten geprüft. Die ALLHAT-LLT-Studie<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zeigte keinen Effekt der Intervention, während die ASCOT-LLA-Studie<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> einen Effekt festgestellt haben will. Die letztgenannte Studie weist erkennbare Mängel auf. Sie wurde vorzeitig abgebrochen, während die ALLHAT-LLT-Studie korrekt zu Ende geführt wurde.</li>
<li><a href="Omega-3-Fetts%C3%A4ure" class="mw-redirect" title="Omega-3-Fettsäure">Omega-3-Fettsäuren</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Senkung_kardiovaskulärer_Risiken_durch_Omega-3-Fettsäuren"><span id="Senkung_kardiovaskul.C3.A4rer_Risiken_durch_Omega-3-Fetts.C3.A4uren"></span>Senkung kardiovaskulärer Risiken durch Omega-3-Fettsäuren</h3></div>
<p>Omega-3-Fettsäuren sind Bestandteile der <a href="Zellmembran" title="Zellmembran">Zellmembran</a> und wirken modulierend auf die Funktion verschiedenster Zellen. Deswegen gibt es nicht einen einzigen Wirkmechanismus dieser beiden Omega-3-Fettsäuren, sondern verschiedenste. In Untersuchungen am Menschen wurden folgende Wirkungen für EPA und DHA nachgewiesen:
</p>
<ul><li>Sie wirken anti-arrhythmisch (beugen Herzrhythmusstörungen vor) sowohl auf der Ebene des Vorhofes wie der Herzkammer.</li>
<li>Sie stabilisieren instabile Gefäßbezirke, die sonst <a href="Herzinfarkt" title="Herzinfarkt">Herzinfarkte</a> verursachen („instabile Plaques“).</li>
<li>Sie verlangsamen das Voranschreiten von Veränderungen der <a href="Koronargef%C3%A4%C3%9F" title="Koronargefäß">Koronargefäße</a>.</li>
<li>Sie senken <a href="Triglyceride" title="Triglyceride">Triglyceride</a>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-schacky2_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-schacky2-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Sie haben eine präventive Wirkung gegen <a href="Koronare_Herzkrankheit" title="Koronare Herzkrankheit">Koronare Herzkrankheiten</a> (KHK)<sup id="cite_ref-PZ.KHK-Prävention_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-PZ.KHK-Prävention-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Sie fördern die Durchblutung.<sup id="cite_ref-PZ.KHK-Prävention_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-PZ.KHK-Prävention-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Sie hemmen die <a href="Thrombozytenaggregationshemmer" title="Thrombozytenaggregationshemmer">Thrombozytenaggregation</a>.<sup id="cite_ref-PZ.KHK-Prävention_10-2" class="reference"><a href="#cite_note-PZ.KHK-Prävention-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Sie haben zahlreiche weitere positive Wirkungen auf Gefäßfunktion, Blutdruck, <a href="Entz%C3%BCndungsmediator" title="Entzündungsmediator">Entzündungsmediatoren</a>.</li></ul>
<p>Die kurzkettige (pflanzliche) α-Linolensäure (18:3 ω-3) kann durch <a href="Kompetitive_Hemmung" title="Kompetitive Hemmung">kompetitive Hemmung</a> die Linolsäure (18:2 ω-6) von den <a href="Desaturase" class="mw-redirect" title="Desaturase">Desaturase</a>- und <a href="Fetts%C3%A4ure-Elongasen" title="Fettsäure-Elongasen">Elongase</a>-Enzymen verdrängen und dadurch die Produktion und die Gewebekonzentrationen der entzündungsfördernden <a href="Arachidons%C3%A4ure" title="Arachidonsäure">Arachidonsäure</a> herabsetzen.<sup id="cite_ref-Medical_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Medical-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bislang liegen die Ergebnisse von vier großen klinischen Interventionsstudien an insgesamt über 30.000 Personen vor: <i>Diet and Reinfarction Trial</i> (DART),<sup id="cite_ref-burr1_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-burr1-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Gruppo Italiano per lo Studio della Sopravvivenza nell’Infarto miocardico-Prevenzione</i> (GISSI-P),<sup id="cite_ref-marchioli1_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-marchioli1-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> DART-2,<sup id="cite_ref-ness1_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-ness1-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <i>Japan EPA Lipid Intervention Study.</i> (JELIS).<sup id="cite_ref-yokoyama1_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-yokoyama1-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> DART und GISSI-P zeigten eine Reduktion der Gesamtmortalität zwischen 20 und 29 Prozent des plötzlichen Herztodes von etwa 45 Prozent und kardialer Ereignisse nach Gabe von knapp einem Gramm EPA und DHA pro Tag.<sup id="cite_ref-burr1_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-burr1-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-marchioli1_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-marchioli1-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-harris1_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-harris1-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> DART-2 wurde so schlecht erhoben, dass verlässliche Schlussfolgerungen nicht zu ziehen waren.<sup id="cite_ref-schacky2_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-schacky2-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-ness1_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-ness1-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An JELIS nahmen 18.645 hyperlipidämische Japaner mit weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren für fünf Jahre teil.<sup id="cite_ref-yokoyama1_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-yokoyama1-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Traditionell wird in Japan viel Fisch, also auch viel EPA und DHA verzehrt, was hohe Spiegel nach sich zieht. Diese Spiegel wurden durch die Gabe von 1,8 Gramm pro Tag Eicosapentaensäure noch weiter erhöht. Die Inzidenz des plötzlichen Herztodes lag in JELIS bei 40 pro 100.000, also noch deutlich unter der Inzidenz der deutschen Allgemeinbevölkerung (siehe oben). Auch andere kardiale Ereignisse waren in JELIS insgesamt selten und wurden durch Einnahme von Eicosapentaensäure noch weiter reduziert.<sup id="cite_ref-yokoyama1_15-2" class="reference"><a href="#cite_note-yokoyama1-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Thymustherapie">Thymustherapie</h3></div>
<p>Laut einer im April 2014 veröffentlichten Studie gelang es im Mausmodell durch eine Hochregulierung des Transkriptionsfaktors <a href="Forkhead-Box-Proteine" title="Forkhead-Box-Proteine">FOXN1</a>, den sich im Alter verkleinert habenden Thymus wieder zu vergrößern. Die behandelten Mäuse zeigten eine signifikante Outputsteigerung der im Thymus produzierten CD4 und CD8 T-Zellen, was gleichbedeutend ist mit einer erhöhten Immunkompetenz.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Melatonin-Kritik">Melatonin-Kritik</h3></div>
<p>Zu den Anti-Aging-Hormonen gehört das <a href="Melatonin" title="Melatonin">Melatonin</a>, das in der <a href="Zirbeldr%C3%BCse" title="Zirbeldrüse">Zirbeldrüse</a> produziert wird und den menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Die körpereigene Produktion lässt im Alter nach, was unter anderem zu <a href="Schlafst%C3%B6rung" title="Schlafstörung">Schlafstörungen</a> führen kann. Die Hypothese, dass Melatonin einen Anti-Aging-Effekt beim Menschen zeigen könnte, geht zum einen auf die Schweizer Forscher Maestroni und Pierpaoli zurück, andererseits auf den US-amerikanischen Forscher Russell J. Reiter.
</p><p>In den USA gelten Melatoninpräparate als „Wundermittel“ und sind frei im Handel erhältlich. Der wissenschaftliche Nachweis, dass Melatonin tatsächlich das „Altern“ verzögert, fehlt bislang, obwohl mehrere Studien positive Effekte auf die kognitive Funktion belegen; ebenso fehlen <a href="Langzeit-Experiment" class="mw-redirect" title="Langzeit-Experiment">Langzeitstudien</a> zu möglichen Nebenwirkungen. Melatonin müsste präventiv in relativ hoher Dosierung eingenommen werden, was eine Störung zirkadianer Rhythmen zur Folge hätte, wenn dieses nicht regelmäßig jeden Tag zu einer bestimmten Zeit eingenommen würde. Die Behandlung müsste streng genommen bereits in der Kindheit einsetzen, was sich wegen der störenden Einflüsse des Melatonins auf die kindliche sexuelle Entwicklung verbietet. Melatonin war darüber hinaus eine Zeit lang im Gespräch als „Pille für den Mann“ und gilt als „Waffe“ gegen <a href="Freie_Radikale" class="mw-redirect" title="Freie Radikale">freie Radikale</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anti-Aging-Therapien">Anti-Aging-Therapien</h2></div>
<p>Als Anti-Aging-Therapie werden ganz uneinheitlich unterschiedliche Maßnahmen bezeichnet. Das kann, angefangen bei der therapeutischen Behandlung bestimmter Alterskrankheiten wie <a href="Alzheimerkrankheit" class="mw-redirect" title="Alzheimerkrankheit">Alzheimer</a> und <a href="Ged%C3%A4chtnistraining" class="mw-redirect" title="Gedächtnistraining">Gedächtnistraining</a>, über Ernährungsberatung und bis hin zum Einsatz von <a href="Nahrungserg%C3%A4nzungsmittel" title="Nahrungsergänzungsmittel">Nahrungsergänzungsmitteln</a> und Hormontherapien gehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lebensweise">Lebensweise</h3></div>
<p>Auf Grund vorliegender Forschungsergebnisse empfehlen die verschiedenen Anti-Aging-Experten generell Dinge, die allgemein die Gesundheit fördern können:
</p>
<ul><li>Ausgewogene <a href="Ern%C3%A4hrung" title="Ernährung">Ernährung</a></li>
<li>Vermeidung von Übergewicht und gemäßigtes „Hungern“</li>
<li>Regelmäßige Bewegung (Verbrauch von mindestens 8.370 bis 12.560 <a href="Kilojoule" class="mw-redirect" title="Kilojoule">kJ</a> an <a href="Nahrungsenergie" class="mw-redirect" title="Nahrungsenergie">Nahrungsenergie</a> pro Woche, in veralteten Einheiten ca. 2.000 bis 3.000 <a href="Kcal" class="mw-redirect" title="Kcal">kcal</a> pro Woche); siehe auch <a href="Seniorensport" title="Seniorensport">Seniorensport</a></li>
<li>Verzicht auf das Rauchen</li>
<li>Verzicht auf ausgiebige Sonnenbäder und Besuche in <a href="Solarium" title="Solarium">Solarien</a></li>
<li>Vermeidung von negativem Stress</li></ul>
<p>Die Hormonsubstitution bei alternden Menschen ist unter Medizinern umstritten. Hormongaben können auch negative Auswirkungen haben, wie es aus Studien ersichtlich ist. So steht die langfristige Einnahme weiblicher Hormone im Verdacht, das Risiko für ein <a href="Tumor" title="Tumor">Tumorwachstum</a> zu erhöhen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ernährung"><span id="Ern.C3.A4hrung"></span>Ernährung</h3></div>
<p>Häufig wird eine hohe tägliche Zufuhr der Vitamine A, C und E empfohlen sowie von Selen, um die schädliche Wirkung der freien Radikale zu bremsen. Bei einem solchen Vorgehen müssten die entsprechenden Substanzen allerdings in hoher Dosierung lebenslang gegeben werden. Zu hohe Vitamin-C-Gaben führen wiederum zu einem Ansteigen der Konzentrationen an freien Radikalen insbesondere in Anwesenheit von freiem Eisen, was eine mögliche Wirkung in Frage stellt. Außerdem wird häufig geraten, auf rotes Fleisch, tierische Fette, Zucker, regelmäßigen <a href="Kaffee" title="Kaffee">Kaffee</a>- und Alkoholkonsum und Nikotin zu verzichten. Statt Rotwein wird eher „Roter Traubensaft“ oder „Weintraubenextrakt aus roten Trauben und Kernen“ empfohlen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Gelatine" title="Gelatine">Gelatine</a>-Hersteller behaupten, dass durch die Einnahme von täglich 10 Gramm ihres Produktes unter anderem das Bindegewebe gefestigt und die Faltentiefe der Haut gemindert werde.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit dem gleichen Zweck wird das verwandte Nahrungsergänzungsmittel <a href="Kollagen-Hydrolysat" title="Kollagen-Hydrolysat">Kollagen-Hydrolysat</a> vertrieben.
</p><p>Nachweislich leben überdurchschnittlich viele Menschen, die älter als 100 Jahre alt werden, auf <a href="Okinawa" class="mw-redirect" title="Okinawa">Okinawa</a> und auf <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a>; auf beiden Inseln werden die Geburten amtlich erfasst.<sup id="cite_ref-bild_der_wissenschaft_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-bild_der_wissenschaft-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Gegensatz dazu gibt es zum Beispiel für die Altersangaben der <a href="Hunzukuc" title="Hunzukuc">Hunzukuc</a> keine amtlichen Belege. Auf Okinawa ernähren sich die Bewohner vor allem von Fisch, <a href="Nori" title="Nori">Nori</a>, <a href="Bittermelone" title="Bittermelone">Goya-Gurken</a>, <a href="Soja" class="mw-redirect" title="Soja">Soja</a>, <a href="Tofu" title="Tofu">Tofu</a>, Kohl, <a href="S%C3%BC%C3%9Fkartoffel" title="Süßkartoffel">Süßkartoffeln</a>, Obst und grünem Tee. Auf Sizilien wird viel Gemüse gegessen, außerdem spielen Fisch und <a href="Oliven%C3%B6l" title="Olivenöl">Olivenöl</a> bei der Ernährung eine wichtige Rolle.
</p><p>Da die meisten Menschen, die über 100 Jahre alt werden, schlank sind und tendenziell eher <a href="Untergewicht" title="Untergewicht">Untergewicht</a> haben, was auch auf Okinawa und Sizilien der Fall sein soll, gibt es außerdem den Tipp, die tägliche Zufuhr von <a href="Physiologischer_Brennwert" title="Physiologischer Brennwert">Nahrungsenergie</a> zu senken und bei den Mahlzeiten nie bis zur völligen Sättigung zu essen.
</p><p>An der Universität Wien konnte mit einer Gruppe von 110 gesunden Menschen gezeigt werden, dass durch die Einnahme von einem Nahrungsergänzungsmittel mit speziellen Pflanzenstoffen, Mineralien und Vitaminen die <a href="Telomer" title="Telomer">Telomerelänge</a> positiv beeinflusst werden kann. Die gesamte Telomerlänge zeigte eine signifikante Zunahme um durchschnittlich 17,77&nbsp;% ohne die Telomerase-Aktivität zu erhöhen.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine lebenslange hypokalorische Ernährung (<a href="Kalorienrestriktion" title="Kalorienrestriktion">Kalorienrestriktion</a>) erhöht die Lebenserwartung bei Tieren, aber auch bei Einzellern, und ist bis jetzt bei Mäusen, Ratten, Fischen, Fliegen und Spinnen nachgewiesen. In Tierversuchen an Mäusen, aber auch bei Menschenaffen habe sich durch eine ständige leichte „Hungerkur“ das Lebensalter um bis zu 40 Prozent verlängert, bei <a href="Backhefe" title="Backhefe">Hefezellen</a> um 70 Prozent.<sup id="cite_ref-bild_der_wissenschaft_21-1" class="reference"><a href="#cite_note-bild_der_wissenschaft-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Mäusen entspricht das einem Plus von zwei Jahren. Anhänger einer permanenten unterkalorischen Ernährung bezeichnen sich selbst als <i>Cronie</i>.
</p><p>Einige Wissenschaftler bezweifeln, dass sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen. Außerdem hat eine dauernde unterkalorische Ernährung auch unerwünschte Begleiterscheinungen, bei denen eventuell mögliche Gegen-/Präventionsmaßnahmen noch unbekannt sind. Bei Affen wurde <a href="Osteoporose" title="Osteoporose">Knochenschwund</a> festgestellt, außerdem sinkt die Körpertemperatur und die Paarungsbereitschaft verschwindet.<sup id="cite_ref-bild_der_wissenschaft_21-2" class="reference"><a href="#cite_note-bild_der_wissenschaft-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Dauer einer unterkalorischen Ernährung, sowie die Höhe des Kaloriendefizits, können jedoch auch auf ein mildes Maß beschränkt werden.
</p><p>Eine Variante der Kalorienrestriktion ist das <a href="Intermittierendes_Fasten" title="Intermittierendes Fasten">intermittierende Fasten</a> – Perioden mit Intervallen, in denen man keine Nahrung, sondern nur z. B. Wasser und Tee/Kaffee zu sich nimmt.
</p><p>David Sinclair von der <i>Harvard Medical School</i> in <a href="Boston" title="Boston">Boston</a> ist davon überzeugt, dass drastische Kalorienrestriktion einen „Notruf“ in den Körperzellen auslöst, der den Alterungsprozess drastisch verlangsamt. Er hat in Laborversuchen herausgefunden, dass sich dieser lebensverlängernde Effekt in vitro bei Hefezellen durch die Substanz <a href="Resveratrol" title="Resveratrol">Resveratrol</a> aus <a href="Rotwein" title="Rotwein">Rotwein</a> künstlich auslösen lässt. Ob sich das Ergebnis auf Menschen übertragen lässt, ist offen.<sup id="cite_ref-bild_der_wissenschaft_21-3" class="reference"><a href="#cite_note-bild_der_wissenschaft-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aktuellere <a href="Systematische_%C3%9Cbersichtsarbeit" class="mw-redirect" title="Systematische Übersichtsarbeit">wissenschaftliche Übersichtsarbeiten</a> bestätigten jedoch, dass Kalorienrestriktion oder Intervallfasten bei gesunden Erwachsenen wahrscheinlich zu ähnlicher Lebenserweiterung – Verlängerungen der Gesundheits- und Lebensspanne – führt, wie sie bei Tierversuchen festgestellt wurden. Die Studien beschreiben die gesundheitlichen Auswirkungen und molekularen Mechanismen solcher Phasen zu denen <a href="Autophagie" class="mw-redirect" title="Autophagie">Autophagie</a> zählt.<sup id="cite_ref-10.1038/s41580-021-00411-4_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-10.1038/s41580-021-00411-4-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10.1016/j.cmet.2021.08.018_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-10.1016/j.cmet.2021.08.018-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Problem wissenschaftlicher Untersuchungen dazu ist, dass die relativ lange Lebensdauer von Menschen es schwer macht derartige Interventionen direkt zu testen. Zeiträume, in denen man die Kalorienaufnahme auf ein konstantes Defizit beschränkt können mit Intervallfasten und Varianten der <a href="Mediterrane_Ern%C3%A4hrung" title="Mediterrane Ernährung">mediterranen Ernährung</a> kombiniert werden, welche in der Regel langfristige kardiovaskuläre Vorteile bewirken und die Langlebigkeit ebenfalls erhöhen könnten.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Welche Protokolle (etwa Dauer und Höhe des Kaloriendefizits) und Kombinationen (siehe z. B. <a href="Kalorienrestriktionmimetikum" title="Kalorienrestriktionmimetikum">Kalorienrestriktionmimetikum</a>, <a href="Kaffee#Wirkungen_des_Kaffees" title="Kaffee">Wirkungen des Kaffees</a> und <a href="AMP-aktivierte_Proteinkinase" title="AMP-aktivierte Proteinkinase">AMPK</a>) mit Kalorienrestriktion beim Menschen allgemein und je nach Person<sup id="cite_ref-10.1016/j.cmet.2021.08.018_24-1" class="reference"><a href="#cite_note-10.1016/j.cmet.2021.08.018-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wirksam oder am wirksamsten sind, ist noch unbekannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Testosterontherapie">Testosterontherapie</h3></div>
<p>Das Testosteronniveau sinkt bei Männern um bis zu ein Prozent pro Jahr, sodass es bei Personen von 60 bis 80 Jahren nur noch 30 bis 50&nbsp;% des Ausgangswertes hat.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch einen zu niedrigen Testosteronspiegel erhöht sich das Herzinfarktrisiko signifikant.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allerdings sollte bei einer Vorgeschichte von Herzinfarkten mit Testosterongaben äußerste Vorsicht angebracht sein.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch Testosterongabe (+ Training) erhöht sich die Muskelmasse, wodurch bei älteren Männern die Mobilität und die Lebensqualität deutlich verbessert wird.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Seniorensport gehören <i>Therapeutic Use Exemptions.</i> für Testosteron zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten, da bei niedrigem Testosteronspiegel die sportliche Leistungsfähigkeit deutlich herabgesetzt ist.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Zufuhr von <a href="Testosteron" title="Testosteron">Testosteron</a> bei Männern mit <a href="Prostata" title="Prostata">Prostatakrebs</a> ist umstritten, da einerseits die bisherigen Ergebnisse der Forschung höchst widersprüchlich sind,<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> es aber auch andererseits zu einem Paradigmenwechsel in der Prostataforschung gekommen ist.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Methoden_ohne_Wirkungsnachweis">Methoden ohne Wirkungsnachweis</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frischzellentherapie">Frischzellentherapie</h3></div>
<p>Bis in die 1990er Jahre galt auch die <a href="Frischzellentherapie" title="Frischzellentherapie">Frischzellentherapie</a> als mögliche „Geheimwaffe“ gegen Alternsprozesse; in Deutschland wurde sie 1997 erstmals verboten, das Verbot 2000 aufgrund von Zuständigkeitserwägungen jedoch vom Bundesverfassungsgericht wieder aufgehoben. Nach zwei Gutachten<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zum negativen Nutzen-Risiko-Verhältnis und zur rechtlichen Bewertung sowie einem Urteil<sup id="cite_ref-1HKO18008/19_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-1HKO18008/19-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> des Landgerichts München I, in dem Frischzellenpräparate als bedenkliches Arzneimittel gem. § 5 Arzneimittelgesetz eingestuft wurden, wurde die Herstellung entsprechender Produkte durch die Verordnung über das Verbot der Verwendung von Frischzellen tierischen Ursprungs bei der Herstellung von Arzneimitteln im Jahr 2021 erneut bundesweit verboten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dehydroepiandrosteron">Dehydroepiandrosteron</h3></div>
<p><a href="Dehydroepiandrosteron" title="Dehydroepiandrosteron">Dehydroepiandrosteron</a> (DHEA) steuert die Produktion von Geschlechtshormonen bei Männern und Frauen. Die Konzentration von DHEA im Körper sinkt im Alter drastisch. Anti-Aging-Mediziner postulieren, dass eine Einnahme der Substanz positive Auswirkungen auf die Muskelmasse habe, die Haut straffer werde und sich das Gedächtnis verbessere. Auch zur positiven Wirkung der DHEA-Substitution gibt es keine verlässlichen wissenschaftlichen Studien. Es gibt Hinweise auf eine mögliche Begünstigung von <a href="Tumor" title="Tumor">Tumoren</a>, doch wird dies von anderer Seite bestritten, unter anderem von der <i>German Society of Anti-Aging-Medicine</i> (GSAAM). Als Einzelsubstanz ist DHEA in Deutschland bislang nicht zugelassen, sie ist jedoch in Präparaten zur Behandlung von Frauen in den <a href="Wechseljahre" class="mw-redirect" title="Wechseljahre">Wechseljahren</a> enthalten. Die GSAAM betont auf ihrer Website: „In den pharmazeutischen Prüfberichten des Bundesamtes für pharmakologische Sicherheit ist keine einzige Nebenwirkung berichtet worden, weder im onkologischen noch im metabolen oder kardiologischen Bereich.“
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wachstumshormone">Wachstumshormone</h3></div>
<p>Seit einer 1990 publizierten Studie<sup id="cite_ref-Rudman_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rudman-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gilt das Wachstumshormon <a href="Somatotropin" class="mw-redirect" title="Somatotropin">Somatotropin</a> (HGH, <i>Human Growth Hormone</i>) als besonders wirksames Anti-Aging-Mittel. Die Anhänger werben mit Aussagen wie Fettabbau, Hautgeneration, Prävention von <a href="Diabetes_mellitus" title="Diabetes mellitus">Diabetes mellitus</a>, Verbesserung des <a href="Stoffwechsel" title="Stoffwechsel">Stoffwechsels</a> und eben verzögertes Altern. Auch die Bildung von Wachstumshormonen lässt im Laufe des Lebens kontinuierlich nach. Kritiker warnen jedoch vor unkalkulierbaren Risiken. Der Altersforscher Christoph Bamberger weist darauf hin, dass Tierversuche gezeigt haben, dass die Gabe von Wachstumshormonen Krebs begünstigt, da die Substanz generell alle Zellen zum Wachstum anregt, also auch möglicherweise vorhandene <a href="Tumor_Dormancy" title="Tumor Dormancy">„schlafende“ Krebszellen</a>.
</p><p>Dem gegenüber verweisen Befürworter der Therapie mit Somatotropin auf Studien, die die Schutzwirkung dieses Substanz vor Krebs belegen. Die Anwendung von Somatotropin sollte unter Aufsicht eines spezialisierten Arztes erfolgen, der die Substitution in Abstimmung mit anderen defizienten Hormonen durchführt. Eine <a href="Monotherapie" title="Monotherapie">Monotherapie</a> mit Somatotropin ist bei multipler hormoneller Defizienz – wie sie meist ab der Lebensmitte vorliegt – nicht empfehlenswert, da Somatotropin die Ausschüttung z.&nbsp;B. von <a href="Cortisol" title="Cortisol">Cortisol</a> bremst, was die Stressresistenz verringern kann. Als Applikationsform ist nur die <a href="Injektion_(Medizin)" class="mw-redirect" title="Injektion (Medizin)">Injektion</a> in das Unterhautfettgewebe wirksam.
</p><p>In verschiedenen <a href="Modellorganismus" title="Modellorganismus">Tiermodellen</a> konnte dagegen gezeigt werden, dass reduzierte Spiegel von Wachstumshormonen, und als Folge davon von <a href="Insulin%C3%A4hnliche_Wachstumsfaktoren" title="Insulinähnliche Wachstumsfaktoren">IGF-1</a>, sowohl die mittlere als auch die maximale <a href="Lebenserwartung" title="Lebenserwartung">Lebenserwartung</a> signifikant erhöhen.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Heterozygotie" title="Heterozygotie">Heterozygote</a> weibliche Mäuse, bei denen der IGF-1-Rezeptor ‚abgeschaltet‘ wurde (<a href="Gen-Knockout" title="Gen-Knockout">Gen-Knockout</a>), haben dementsprechend eine höhere Lebenserwartung.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Gentechnisch_ver%C3%A4nderter_Organismus" title="Gentechnisch veränderter Organismus">Transgene Mäuse</a>, die vermehrt Wachstumshormone <a href="Genexpression" title="Genexpression">exprimieren</a>, weisen dagegen eine deutlich reduzierte Lebenserwartung auf, sind früher geschlechtsreif und zeigen altersbedingte Veränderungen ebenfalls deutlich früher, als der <a href="Wildtyp" title="Wildtyp">Wildtyp</a>.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Thymustherapie_2">Thymustherapie</h3></div>
<p>Mit zunehmendem Alter lässt die Aktivität des <a href="Thymus" title="Thymus">Thymus</a>, der für das <a href="Immunsystem" title="Immunsystem">Immunsystem</a> eine wichtige Funktion hat, nach (<a href="Immunoseneszenz" title="Immunoseneszenz">Immunoseneszenz</a>). Um diesem Effekt entgegenzuwirken, wurden früher Thymuspräparate von <a href="Hausschaf" title="Hausschaf">Schaf</a>-<a href="Embryo" title="Embryo">Embryonen</a> im Rahmen der <a href="Frischzellentherapie" title="Frischzellentherapie">Frischzellentherapie</a> injiziert. Heute werden meist Präparate aus getrockneten Thymusdrüsen von ausgewachsenen Schafen oder Schweinen oral verabreicht. Diese Therapie wird von einigen Ärzten und <a href="Heilpraktiker" title="Heilpraktiker">Heilpraktikern</a> mit dem Ziel angeboten, die Immunabwehr zu stärken. Mitunter wird auch behauptet, dass damit <a href="Krebs_(Medizin)" title="Krebs (Medizin)">Krebs</a> bekämpft werden könne. Es wird auch damit geworben, dass Thymuspräparate das Altern verzögern. Studien, die diese Behauptungen wissenschaftlich belegen, gibt es dazu nicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entfernung_seneszenter_Zellen">Entfernung seneszenter Zellen</h3></div>
<p>Eine <a href="Zelldepletion" title="Zelldepletion">Entfernung</a> seneszenter Zellen in einem Organismus führt zu einem späteren Einsetzen altersbedingter Erkrankungen und einer höheren durchschnittlichen Lebensspanne.<sup id="cite_ref-DOI10.1038/nature16932_40-0" class="reference"><a href="#cite_note-DOI10.1038/nature16932-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anti-Aging_und_Kosmetik">Anti-Aging und Kosmetik</h3></div>
<p>Sichtbares äußeres Zeichen des Alterns ist die <a href="Hautalterung" title="Hautalterung">Hautalterung</a>, die etwa ab dem 25. Lebensjahr einsetzt und irgendwann vor allem in Form von Falten sichtbar wird. Dabei wird wieder zwischen dem biologischen Altern und dem Altern durch äußere Einflüsse unterschieden. Biologisch verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Zellerneuerung, die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern nimmt ab. In tieferen Hautschichten wird durch das <a href="Enzym" title="Enzym">Enzym</a> Collagenase mit zunehmendem Alter immer mehr <a href="Kollagen" class="mw-redirect" title="Kollagen">Kollagen</a> abgebaut, wodurch die <a href="Haut" title="Haut">Haut</a> an Elastizität verliert.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der wichtigste äußere Faktor bei der Hautalterung ist die Einwirkung von UV-Strahlung, auch als <i>Lichtalterung</i> bezeichnet. Die <a href="UV-Licht" class="mw-redirect" title="UV-Licht">UV-Strahlung</a> lässt <a href="Freie_Radikale" class="mw-redirect" title="Freie Radikale">freie Radikale</a> entstehen, die Zellbestandteile zerstören und Zellen zum Absterben bringen können.
Vor allem ausgiebige Sonnenbäder und Besuche im <a href="Solarium" title="Solarium">Solarium</a> verstärken diese Form des Alterns. Auch „<a href="Altersflecken" class="mw-redirect" title="Altersflecken">Altersflecken</a>“ sind Sonnenschäden. Auch <a href="Nikotin" class="mw-redirect" title="Nikotin">Nikotingenuss</a> führt zu einer vorzeitigen Hautalterung mit Faltenbildung.
</p><p>Da deutlich sichtbare Falten als Zeichen des Älterwerdens zumindest im westlichen Kulturkreis als nicht erstrebenswert gelten, werden zahlreiche Kosmetikprodukte mit dem Schlagwort <i>Anti-Aging</i> und dem Versprechen der Faltenreduktion beworben. Der Begriff <i>Anti-Aging</i> ist nicht gesetzlich geschützt, kann also beliebig benutzt werden. Am größten ist das Marktangebot bei Gesichtscremes, wobei verschiedene Inhaltsstoffe als „Faltenkiller“ beworben werden. Dazu zählen Vitamin C, <a href="Retinol" title="Retinol">Retinol</a>, Kollagen, <a href="Coenzym_Q10" class="mw-redirect" title="Coenzym Q10">Coenzym Q10</a>, <a href="Hyalurons%C3%A4ure" title="Hyaluronsäure">Hyaluronsäure</a>, aber auch <a href="Kaviar" title="Kaviar">Kaviarextrakt</a> und sogar Goldpartikel.
</p><p><a href="Stiftung_Warentest" title="Stiftung Warentest">Stiftung Warentest</a> bemängelt regelmäßig in ihren Untersuchungen mangelnde beziehungsweise nur kurze und geringe oder nicht nachgewiesene Wirksamkeit der Produkte.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Kosmetikbranche bzw. kosmetische Medizin bieten unter den Begriffen <i>Anti-Aging</i> oder <i>Pro-Aging</i> ein breites Spektrum von Methoden zur Bekämpfung von Falten an. Häufig wird der Begriff auch für Maßnahmen der <a href="Sch%C3%B6nheitschirurgie" class="mw-redirect" title="Schönheitschirurgie">Schönheitschirurgie</a> verwendet. Die Wirkung aller Methoden ist zeitlich auf Monate oder Jahre begrenzt und teilweise mit Risiken verbunden. Das Altern des Organismus und der Haut wird dadurch de facto nicht beeinflusst.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Veränderungen_des_Mikrobioms"><span id="Ver.C3.A4nderungen_des_Mikrobioms"></span>Veränderungen des Mikrobioms</h3></div>
<p><a href="Stuhltransplantation" title="Stuhltransplantation">Stuhltransplantationen</a><sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Probiotika" class="mw-redirect" title="Probiotika">Probiotika</a><sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> werden für die Verbesserung von Lebens- und Gesundheitsspanne untersucht und waren bei Labormäusen wirkungsvoll.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="DNA-Reparatur" title="DNA-Reparatur">DNA-Reparatur</a></li>
<li><a href="Telomerase" title="Telomerase">Telomerase</a></li>
<li><a href="Biogerontologie" title="Biogerontologie">Biogerontologie</a></li>
<li><a href="Unsterblichkeit" title="Unsterblichkeit">Unsterblichkeit</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Christoph M. Bamberger: <i>Besser leben – länger leben.</i> Droemer Knaur, 2006, ISBN 3-426-64280-8.</li>
<li>Benjamin Glöckler: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://zeithistorische-forschungen.de/2-2020/5865"><i>»Von neuem aufgeladen«. Anzeigenwerbung für Verjüngungsmittel in Illustrierten der Weimarer Republik</i></a>. In: <i><a href="Zeithistorische_Forschungen" title="Zeithistorische Forschungen">Zeithistorische Forschungen</a></i> 17 (2020), S. 362–377.</li>
<li>D. Heutling, <a href="Hendrik_Lehnert" title="Hendrik Lehnert">H. Lehnert</a>: <i>Hormontherapie und Anti-Aging. Gibt es eine Indikation?</i> In: <i>Der Internist.</i> 49, 5-2008, S. 570–580. <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220020-9554%22&amp;key=cql">0020-9554</a></span></span>. <a href="https://doi.org/10.1007/s00108-008-2110-3" class="extiw external" title="doi:10.1007/s00108-008-2110-3">doi:10.1007/s00108-008-2110-3</a> (Studienlage wird vorgestellt).</li>
<li>Rüdiger Schmitt, Simone Homm: <i>Handbuch Anti-Aging &amp; Prävention.</i> Verlag im Kilian, 2008, ISBN 978-3-932091-95-7.</li>
<li>Manfred Stöhr: <i>Die Wahrheit über Anti-Aging. Risiken erkennen – Chancen nutzen.</i> Eichborn Verlag, 2005, ISBN 3-8218-5597-5.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.verbraucherzentrale-nrw.de/UNIQ117156168724353/link224512A.html">Verbraucherzentrale NRW</a>: <i>Antiaging- und Wellness-Präparate.</i> 2006.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentationen">Dokumentationen</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-forever-young-100.html">ZDFzeit: <i>Forever Young: Wie können wir das Altern stoppen?</i></a> TV-Dokumentation in <a href="High_Definition_Television" title="High Definition Television">HD</a> von Anne Kauth und Rita Stingl (Buch und Regie), Deutschland 2023 für <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
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<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Anti-Aging" class="extiw external" title="wikt:Anti-Aging">Wiktionary: Anti-Aging</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.wdr.de%2Ftv%2Fmarkt%2Fsendungsbeitraege%2F2010%2F0517%2F02_anti-aging.jsp">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">21.&nbsp;Mai 2010</span><span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 25.&nbsp;November 2010</span> (Sendungsbeitrag).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAnti-Aging&amp;rft.title=Anti-Aging%3A+Produkte+im+Aufwind&amp;rft.description=Anti-Aging%3A+Produkte+im+Aufwind&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20100521233943%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.wdr.de%2Ftv%2Fmarkt%2Fsendungsbeitraege%2F2010%2F0517%2F02_anti-aging.jsp&amp;rft.creator=Petra+Storch&amp;rft.publisher=%5B%5BWDR%7Cwdr.de%5D%5D&amp;rft.date=2010-05-17&amp;rft.source=http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2010/0517/02_anti-aging.jsp">&nbsp;</span></li>
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